| |
|
Viele Reiter stellen sich die Frage, was eigentlich
klassisch-barockes Reiten ist und worin der
Unterschied zur sogenannten herkömmlichen
englischen Reitweise besteht.
Vorab lässt sich sagen, dass die theoretischen
Grundlagen beider Ansätze sich sehr ähneln. So
bilden Reiter beider Disziplinen Ihre Pferde gemäß
FN Skala der Dressurausbildung aus. Sie lehren
den gleichen reiterlichen Sitz und vom Prinzip sind
auch die verwendeten Hilfen die selben.
 |
|
Worin unterscheidet sich aber die klassisch-barocke
Reitweise?
- Das Pferd als Individuum mit seinen
Talenten und Fähigkeiten steht im
Vordergrund. Die Dressur dient in erster
Linie der Gesunderhaltung des Pferdes.
- Der Schüler Pferd bekommt für seine
Ausbildung die Zeit, die er benötigt. Die
Ausbildung wird individuell auf das Pferd
abgestimmt. Es gibt kein Standard-Schema
und keinen Zeitdruck.
- Wahrung der Harmonie zwischen Reiter und
Pferd sowie Reiten mit feinsten reiterlichen
Hilfen ohne Kraft und Druck haben oberste
Priorität.
- Seitengänge gehören bereits zur Grund-
ausbildung des Pferdes und werden
früher geritten.
- Bodenarbeit wird parallel zur Arbeit unter
dem Sattel eingeflochten und unterstützt
optimal die Ausbildung.
- Der reiterliche Sitz als Schlüsselfaktor für die
störungsfreie Kommunikation steht im
Zentrum und wird vom Ausbilder permanent
in allen Aspekten weiter gefördert.
- Die klassisch-barocke Reitweise ist geeignet
für alle Pferderassen und verhilft Reitern aller
Disziplinen zu einem Pferd, das als Partner,
mit Spaß und hoher Motivation bei der Arbeit
ist.
|
|
|
|